Alkoholmissbrauch - Episode 29

#29 Alkoholmissbrauch – Fays spricht über seinen Rückfall

Heute erneut zu Gast mein guter Kumpel Faysi und spricht über seinen Alkoholmissbrauch. Für alle die ihn noch nicht kennen: Fays, 27 Jahre, Gastronom, guter Kumpel, Suchtprobleme, findet Sucht&Ordnung klasse, zuletzt zu Gast in #2 Alkohol, Tabak, Kokain – Drugtalk mit Faysi

Was war in der Zwischenzeit los?

Meine Selbständigkeit als Gastronom führte zum Alkoholmissbrauch. Diese endete nun aber im Januar und seit dem 09.01. ging es sehr gut Bergauf mit mir, ich habe aufgehört zu trinken. Das ging über einen Monat glatt, davor hatte ich sehr viel abends getrunken um einschlafen zu können, das hatte ich dann mit Gras kompensiert.

Wie hat sich dein Alkoholmissbrauch beim Einschlafen bemerkbar gemacht?

Einen Sixer Bier am Abend mindestens, aber es gab auch Abende wo ich mir eine halbe bis dreiviertel Flasche Whiskey rein gepfiffen habe, 3 Flaschen Wein z.B. Aber meine 5-6 Flaschen Bier am Abend habe ich immer gebraucht. Richtiger Alkoholmissbrauch eben.

Wie viel Gras hast du im Vergleich gebraucht um einzuschlafen?

3-5 Züge, also nicht Mal nen halben Joint. Der Unterschied war auch das ich gleich zu Feierabend gesoffen habe und beim Kiffen war ich schon zu Hause, hatte geduscht, es mir gemütlich gemacht und erst als ich ins Bett bin, wie so ne Medizin oder nen Tee, habe ich dann meine halbe Tüte geraucht und bin dann direkt eingeschlafen. Teilweise kamen dann so Motivationen, dann habe ich mir mein Notizbuch geschnappt und Ideen aufgeschrieben und bin dann müde weggenickt.

Entscheidet selbst was sich besser macht.

Wie hat dich die Therapie in Bezug auf die Alkoholabstinenz weiter gebracht?

Ich hatte mein Jubiläum, 1 Jahr Therapie. Hilft sehr gut, meine Therapeutin steht voll und ganz hinter mir und ist immer zu erreichen wenn was ist. Ich geh 1x die Woche hin und erzähle ihr was mit mir los ist, ob ich getrunken habe oder nicht. Wie ich mich dabei fühle. In welchen Momenten dieser Suchtdruck kommt. Wir arbeiten hart daran den Alkoholmissbrauch weg zu lassen. Das lässt sich aber nicht so schnell von heute auf morgen lösen.

Ich mache eine andere Form von Therapie wie Roman, bei mir ist es eine Verhaltenstherapie, obwohl ich eigentlich auch in gewissen Situationen eine Suchttherapie bräuchte. Auf Romans rat hin habe ich auch mit meiner Therapeutin diesbezüglich gesprochen und wir wählen jetzt auch eine aggressivere Form der Therapie begonnen, dass ich auch z.B. zu Treffen gehe wo es um Süchte wie z.B. Alkohlmissbrauch geht. Also ab dieser Woche greifen wir an.

Sucht ist ähnlich wie eine Zwangsstörung und da passt eine Verhaltenstherapie auch. Bei der Suchttherapie gibt es andere Kontrollmechanismen, ich muss 2x die Woche zur Urinkontrolle.

Was ist vor ein paar Wochen passiert?

Ich habe eine neue Arbeit in einem Restaurant, neue Arbeitgeber, tolles Ambiente und es lief auch alles sehr gut. Ich hab mich einfach übernommen, weil ich viele Aufgaben im neuen Laden übernommen habe, dann noch die Abwicklung mit dem alten Geschäft und nebenbei hatte ich noch eine Job. Ich habe die Frühwarnzeichen nicht erkannt. War sehr unter Druck, viel unterwegs usw.…

Hast du es nicht erkannt oder hast du es ignoriert?

Meine Therapeutin meinte eiskalt ich habe es ignoriert. Ich war in dem Funktionsmodus, man muss und will funktionieren, was total falsch ist. Es ist ok wenn einem mal was zu viel wird, aber genau das war ja mein Problem.

Wir sind uns da sehr ähnlich. Ich habe das gleiche Problem, ich  habe gekokst um zu funktionieren. Wir stellen unsere eigene Gesundheit in den Hintergrund für das Ziel. Kompletter Schwachsinn!

Komplett richtig. Dementsprechend ich muss mich an dieser Stelle mal selbst loben, denn ich stehe auch hinter der Theke und muss Schnäpse, Wein und Bier ausschenken und das ging ganz gut ne Weile.

Nach dem 2. Rückfall von Fays. Kamen ein paar Fragen aus der Community

Wenn du ein Problem mit Alkoholmissbrauch hast, wie kannst du noch in der Gastro arbeiten?

Ich mag meinen Beruf. Das ist ein geiles Projekt und da will ich mit am Start sein. Irgendwo habe ich auch diesen Stolz in mir: Du schaffst das!

Und ich schaffe das auch. Jeder schafft das! Natürlich mit viel Kraft und Unterstützung und ich will das auch. Wenn der Tag gekommen ist wo ich das alles wirklich hinter mir gelassen habe, dann ist es das stärkste was du machen kannst, da hinter der Theke zu stehen und zu sagen, nein ich trink den Scheiß nicht. Es gibt ja auch Menschen die das kontrolliert machen können. Bei mir ist das ja so, wenn ich ein Bier zische, dann geht’s rund.

Bei mir ist das mit einer Line genau das gleiche. Es gibt kein nur eine.

Wie ging es weiter? Der Sonntag war krass!

Ich habe ganz normal gearbeitet und zwei sehr sehr nette Kunden. Die haben dann noch einen Absacker an der Bar getrunken und fragten dann ob wir nicht noch ein Bier trinken wollen.

Hattest du zu dem Zeitpunkt schon getrunken?

Nein. Und da die so nett waren, fettes Trinkgeld da gelassen hatten und extra auf mich gewartet hatten, dachte ich mir hey ein Bier und ich lade die sogar ein. Wir sind also einen trinken gegangen und die sind auch nicht wirklich lange geblieben. Was hab ich gemacht, ein Bier und dann kam der Teufel hoch.

Der Teufel der in meinem Kopf oben sitzt sagt, das nächste Bier bestellst du wie in alten Zeiten mit einem schönen Whisky. Harter Alkohol ist bei mir der Teufel in Person und führt zum Alkoholmissbrauch. Bier trinke ich z.B. eigentlich nur zum Einschlafen, harter Alkohol ballert in meinen Kopf, dann wird getrunken, getrunken, getrunken und dann kommt mein persönlicher Fehler. Immer wenn ich hart besoffen bin, werde ich voll zum Tier, weil dann kommt dieser kleine Teufel und sagt heute wird geballert, also gekokst.

Das ist dann auch passiert, ich habe angerufen und Derjenige kam vorbei. Zu dem Zeitpunkt waren die beiden schon weg und ich saß da alleine in der Bar. Das ist das Krasse, das ich alleine, also nur mit dem Barkeeper war und ab und zu aufs Klo verschwunden bin.

Das war der Sonntag und eigentlich schon der zweite Rückfall. Den Mittwoch davor war der erste Rückfall.

Was ist am Mittwoch davor passiert?

Das fängt halt immer gleich an. Zum Feierabend saßen meine Kollegen und ein paar Leute am Tresen und haben da genüsslich ein Wein oder ein Bierchen getrunken und irgendwann kam dann diese Lust in mir hoch. Warum kann ich denn nicht einfach nur ein Gläschen zum Genuss trinken? Warum dürfen die das und ich nicht?

In dem Moment vergisst man das warum auch gerne, denn ich wusste ja vor einem Monat warum ich aufgehört hatte, warum ich aufhören wollte. Das Ganze hat mich auch seelisch kaputt gemacht, über die Jahre. Dann dachte ich, probier mal den Wein, ich will auch mal kosten was ich hier ausschenke den ganzen Tag. Ich habe dann ein Glas getrunken und nach dem Feierabend bin ich dann direkt zur Tanke und hab mir ne Flasche Wein geholt, mit der Absicht nur ein Glas zu trinken. Daraus wurde dann wieder Alkoholmissbrauch.

Dann saß ich am PC Videocall mit nem Kumpel und dann kam wieder dieser Teufel, nach einer Flasche schon gut dabei, wieder rüber zur Tanke zweite Flasche geholt. Die dritte Flasche dann um 5 Uhr morgens. Da habe ich mir auch Kokain geholt, habe aber einen mega fetten Blackout.

Da hat aber schon ein Wandel im Denken stattgefunden, denn früher hast du öfter gesagt alles ist gut es war ein ganz normaler Abend. Jetzt am nächsten Tag dann haben wir telefoniert, danke dafür dass du so ehrlich bist, und du hast mir von A-Z alles erzählt. Es ist so, dass sich so ein Rückfall oft frühzeitig ankündigt. In dem Fall ist es dieses über die Belastungsgrenze arbeiten und das länger als ein paar Tage, weil neuer Laden, viele Kunden, andere Geräte usw. Du bist überfordert und dann greifen die alten Verhaltensmuster, man nimmt das was funktioniert und was man sich selbst beigebracht hat. Wir haben uns beigebracht das funktioniert wenn ich Alkoholmissbrauch betreibe oder halt baller.

Wie viel Tage vorher hat sich der Alkoholmissbrauch schon angekündigt?

Ne gute Woche. Denn die Eröffnung war für mich ne totale Überforderung, 4 Stunden am Stück gearbeitet. Dann erstmal raus eine rauchen und hab geweint weil ich so überfordert war. Da kam zwar ne Mitarbeiterin und hat sich bedankt und alles, aber da hat sich das schon angekündigt. Ja und anderthalb Wochen später ist es dann dazu gekommen.

Was ist nach dem zweiten Rückfall passiert?

Da war ein dicker Unterschied. Weil nach dem ersten habe ich ja funktioniert. Nach dem zweiten war ich seelisch und körperlich total im Arsch. Bin zwei Tage nur im Bett gelegen, bei geschlossenen Jalousien und habe mir mega Vorwürfe gemacht.

Welche Art von Vorwürfen waren das?

Als mein Vater, mit dem ich sonst davor kein so gutes Verhältnis hatte, mir eine Nachricht geschrieben hat:

„Ich hab dich lieb mein Sohn! Sei stark!“

In dem Moment dachte ich was mach ich hier eigentlich, sitze im Dunkeln zu Hause mit den ganzen Bierflaschen und baller mich zu, betreibe wieder Alkoholmissbrauch und kriege es nicht hin.

Oder, dass ich es einen Monat geschafft hatte und dann schwach geworden bin. Da kamen natürlich die Gedanken, dass ich es jetzt nie schaffe. Jetzt bin ich wieder drin. Das sind die schlimmsten Gedanken die aufkommen. Das schlimmste in dem Moment ist das Aufgeben. Sich so einen Scheiß einzureden ist der Fehler, weil man es hinkriegt!

Man sieht dann alles schwarz, man fokussiert sich nicht mehr darauf was man alles geschafft hat und das man auf einen guten Weg ist. Ich habe versucht dir in Erinnerung zu rufen, dass ein Rückfall dazu gehört. Es kann nicht sein, dass ein Verhalten was man sich über Jahre antrainiert hat über Nacht weg ist. Das sieht man dann in dem Moment nicht. Mir hat es wehgetan dich so zu hören. Umso mehr freut es mich dass wir heute hier sitzen. Das du wieder in der Spur bist.

Eine Sache brennt mir noch auf der Seele. Wir waren auf nem Weihnachtsmarkt und ich war schon abstinent. Du hattest schon ein bisschen getrunken und da habe ich dich mit einen Satz getriggert ohne dass es mir bewusst war.

Erinnerst du dich was ich gesagt habe?

Ja, ich kam gerade von der Toilette und du fragtest nur…

Na, wo warst de?

Das war es nur und das hat dann ne Lawine ausgelöst. Ich habe weiter gebechert und das war dann in meinem Kopf drin. Dann wollte ich ein Koks Taxi rufen, hatte aber alle Telefonnummern gelöscht, weil der Prozess aufzuhören schon am Laufen war. Hab nach ner Nummer rum gefragt und gesucht. Roman hat dann mein Handy eingesackt.

Wenn der Schalter einmal umgelegt ist, hast du einfach keine Chance. Du machst alles für den Stoff. Wenn die Entscheidung gefällt ist, hast du keine Chance. Für Außenstehende, die selber keine Suchterkrankung haben oder nie konsumiert haben, ist das schwer nachzuvollziehen. Man braucht die Substanz in dem Moment auch wirklich

  1. Weil man es sich eingeredet hat
  2. Weil es sich tatsächlich so anfühlt
  3. Wenn du was brauchst, sorgst du auch dafür das du es kriegst

Ich wollte dir in der Situation bei stehen, weil du ein guter Freund bist und ich wollte dich nicht im Stich lassen. Meine Frau hat mich dann zum Glück umgestimmt, so sind wir direkt gegangen. Ansonsten, wenn ich das mitbekommen hätte, wäre ich 100% rückfällig geworden.

Bei mir hat halt nur das Wort oder die Anspielung aufs Klo gereicht und hätte ich vor Roman was gezogen wäre bei ihm wahrscheinlich Feierabend gewesen. Ich würde nie jemanden mit Absicht triggern.

Richtig. Hätte ich keine Chance gehabt. Jemand der nicht konsumiert, wie meine Verlobte, die hätte dich am liebsten umgehauen, die hat das überhaupt nicht verstanden und sie hat auch nicht verstanden warum ich so entspannt geblieben bin. Ich habe versucht ihr auf dem Rückweg zu erklären, du wenn die Entscheidung gefallen ist, ist sie gefallen, dann kannst du niemanden mehr aufhalten, das geht einfach nicht. Und ich bin ihr mega dankbar, dass sie mich aus der Situation gezogen hat und das wir einfach noch mal darüber gesprochen haben. Das war krass Alter, aber auch sowas gehört dazu wenn man aufhören will.

Was meinst du damit dass die Therapie aggressiver gestaltet wird?

Ich überlege, wegen des Alkohomisbbrauch, auch schon Urinproben durchführen zu lassen.  Meine Therapeutin fässt mich so ein bisschen mit Samthandschuhen an. Das war anfänglich auch notwendig, ansonsten wäre ich zusammen gebrochen. Sie hat mich auch vorgewarnt, dass so eine Therapie geht erstmal nach unten. Weil du erstmal versuchst deinen Schrank aufzuräumen, du musst dir vorstellen das ist ein unaufgeräumter Schrank und wenn du die Tür auf machst fällt dir erstmal alles in die Fresse.

So fühlt sich das in etwa an und ich war auch wirklich labil. Jetzt mittlerweile fühle ich mich soweit, weil ich Feedback von meiner Mom, dir und von meine Schwestern bekommen habe, dass man merkt das in dem letzten Jahr sich in meinem Kopf schon sehr viel verändert hat. Der Wunsch und die Stärke kehrt zurück, auch wenn es einen Rückfall gab. Jetzt anderthalb Wochen später kann ich sagen, scheiß drauf! Das war ein Rückfall, das Ziel ist da, fokussieren, weiter machen.

Daher der Wunsch nach aggressiverer Therapie, dass wir jetzt Dinge ansprechen, die unangenehm sind. Oder auch ein Frühwarnsystem vor Alkoholmissbrauch zu entwickeln, Warnzeichen erkennen wenn es mir zu viel wird, Alarmglocken für potenzielle Rückfallgefahr und was ich dann machen kann.

Wir versuchen Selbstschutzmechanismen zu entwickeln. Aggressiv aufzubauen, weil als Suchtmensch hast du keine Bock auf sowas. Was mach ich statt ein Bier zu trinken wenn es zu viel wird?

Z.B. am dritten Tag bin ich zu meiner Mutter gefahren und hab da geschlafen und am nächsten Tag fühlte ich mich wieder lebendig. Ich sah auch schon wieder frischer aus. Sachen wie mit der Familie abzuhängen hatte ich lange vernachlässigt. Ich muss auch ehrlich sagen, als ich mit meinen Schwestern und meinem Schwager in ne Shishabar sollte, wollte ich wissen ob es da Alkohol gibt und wenn ja, hatte ich da keinen Bock drauf damit ich keinen Alkoholmissbrauch betreibe.

Es ist immer das sicherste sich der Situation komplett zu entziehen. Das sind dann aber auch die Nichtkonsumenten ein bisschen gefragt, wenn ihr mit nem Konsumenten in ne Kneipe geht, is das nicht so Dolle.

Ruheorte suchen, für mich persönlich so etwas wie spazieren gehen, frische Luft, kochen. Sachen die mich runter bringen.

Andere Hobbies oder andere Beschäftigungen. Wir beide z.B. haben uns eine Plan gemacht, wir treffen uns jetzt zweimal die Woche, machen Sport oder Spaziergänge und das kam auch von der Therapie. Ich wollte Sport machen und meine Therapeutin fand die Idee sehr gut. Am besten 2-3-mal die Woche, damit du auf andere Gedanken kommst.

Ich brauch das auch gerade. Ich bin zwar abstinent und mach den Podcast, aber kriege es nicht hin Sport zu machen. Gesunde Ernährung will ich auch machen, krieg ich nicht hin. Aber ich habe auch zu große Erwartungen an mich selber und damit stehe ich mir sehr oft selber im Weg. Aber wenn wir langsam anfangen, dann freu ich mich drauf.

Wie sehen die nächsten Wochen für dich aus?

Ich habe vor mal zu einem Treffen zu gehen, wo es allgemein umAlkoholmissbrauch und andere Süchte geht. Dann versuche ich Überforderungen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Auch mal nein sagen, wenn ich um etwas gebeten werde was mir viel zu stressig ist. Ein bisschen egoistisch sein für das eigene Wohl. Das erstmal zu lernen. Fit werden, Sport treiben, die Vorsätze die man sich sonst aufschwätzt umsetzen. Ich habe auch ein paar Projekte, die ich in der Zukunft realisieren möchte, die bald auf euch alle zukommen.

Ich möchte auch meine Familie viel mehr in mein Leben integrieren. Weil ich sie über Jahre von mir weggestoßen habe und die nie von meiner Seite gewichen sind. Oder Freunde treffen, Tee trinken und quatschen.

Für die von euch die Eltern sind, es bringt nichts mit dem erhobenen Zeigefinger rum zu fuchteln. Damit schiebt ihr die Leute denen ihr helfen wollt nur weiter von euch weg. Weil die werden euch dann nicht  vertrauen. Versucht bitte offen dem ganzen gegenüber zu stehen und das auch ernst zu nehmen. Eure Kinder, die konsumieren, haben das als Strategie entwickelt um mit ihrer Situation klar zu kommen. Also redet mit denen und bringt Verständnis auf.

Bis vor kurzem hat mein Vater nicht realisiert oder akzeptiert, dass ich ein Alkoholproblem habe. Jetzt wo er weiß dass es eine Krankheit ist, steht er hinter mir und das tut verdammt gut.

Nicht aufgeben Leute. Das ist eine Krankheit und wir kriegen das zusammen hin.

Wenn du nicht fliegen kannst, renne.

Wenn du nicht rennen kannst, laufe.

Wenn du nicht laufen kannst, krieche.

Aber hör nicht auf und bleib nicht stehen.

Das war ein gutes Schlusswort. Beide mit ein paar Tränen in den Augen beenden wir diese Episode.

Wer sich das ausführliche Interview anhören möchte, klickt bitte oben auf den Player.

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