Alkoholismus

#144 – Gute Mutter trotz Alkoholismus

Alkoholismus

Alkoholismus und trotzdem gute Mutter sein, passt das zusammen? Darüber spreche ich heute mit Tina. Sie trinkst seit kurzem nicht mehr aber hatte ein starkes Bedürfnis Alkoholismus bzw. ihre Situation zu sprechen.

Wir schauen gemeinsam auf die aktuelle Situation, welche Ängste sie täglich begleiten und vor Allem, wie sie in diese Situation kam. Es geht um sexuelle Gewalt innerhalb der Familie, um Epilepsie, die damit verbundene Verantwortung und um eine fehlende Kindheit.

Uns ist es wichtig viel mehr über solche Themen zu sprechen und Opfer auch ernst zu nehmen. Wenn du selbst Erfahrungen mit Gewalt machen musstest findest du im nachfolgenden Link des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verschiedene Stellen, die dich unterstützen können. (Hier klicken)

Bei sexuellem Missbrauch gibt es den Fonds Sexueller Missbrauch wenn andere Leistungsträger nicht (mehr) helfen. (Hier klicken)

Du bist nicht allein!!!

Schau auch gern bei Tina auf Instagram vorbei

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Hau rein, wir hören uns nächste Woche!

1 Kommentar zu „#144 – Gute Mutter trotz Alkoholismus“

  1. Mein Vater war auch Alkoholiker und hat mich allein großgezogen. Das hat er im rahmen dieser Ausgangsbedingungen recht gut gemeistert, würde ich sagen. Natürlich war nicht alles einfach. Das, was ich mittlerweile als mit am Prägendsten empfinde, war die Projektion seiner Ängste auf mich. Er hatte immer Angst dass ich so werde wie er, dass ich abstürze, zu schwach bin, mein Leben nicht hinkriege, süchtig werde etc. Ich würde daher dringend versuchen, diese Angstprojektion als Elternteil zu überwinden. Das Kind wird das immer, und wenn auch nur subtil unterschwellig, spüren. Dabei sind die Eltern die, die dem Kind ein Grundvertrauen in seine eigene Kraft vermitteln können, damit man es selber fühlen und entwickeln kann. Ich habe das angefangen, ca. mit 30 zu verstehen, los wird man es kaum, diese Prägung steckt so tief in einem drin, selbst wenn man es weiß ist es kaum aus sich selbst herauszubekommen. Die Folge ist, dass ich zwar viel im Leben erreiche, aber immer das Gefühl hab, egal wie viele berufliche Erfolge ich habe, ich stehe trotzdem immer einen Schritt vom Abgrund entfernt, jeden Tag kann ich in der Gosse landen. D.h. ich bin nie mit etwas zufrieden, nie kann es genug sein, der mögliche Abgrund ist immer da. Nicht schön.

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